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Freitag, 1. November 2019

Mongolei 4


Ich wollte Grenzerfahrungen...
..und ich habe sie bekommen.


Nach 
11 Wochen
17.771km
70 mal Tanken 
6 Zeitzonen und
16 Grenzübergängen
später bin ich in Ulaanbaatar, meinem Ziel angekommen.



Ich kann gar nicht beschreiben, welch unglaubliches Gefühl das ist.
Wenn du es dir vorstellen kanns- kannst du es auch erreichen!
Ich bin so dankbar, nichts ist passiert, kein Unfall, kein defekt am Bike, nein nicht einmal Krank geworden!
...immer nur vorwärts.

Ehrlich gesagt, hatte ich es erst Tage später realisiert, was ich da geschafft habe- nein eig. ist es jetzt noch immer unfassbar!

Der Weg ist das Ziel

das habe ich hier das erste mal so richtig gefühlt.
Warum?
Jeden Tag habe ich mir intensivst vorgestellt und mich hinein gefühlt, wie ich mein Ziel Ulaanbaatar erreiche, wie ich hinein fahre in eine schöne Stadt, am Ortsschild stehen bleibe und mein "Ein,- und Alles" Foto bei Sonnenschein schieße.

Wie war es wirklich:
Eingefahren in eine Smog versiffte Stadt, kein Ortsschild, es wurde bereits finster und kalt..
Die Gefühle waren gemischt- jetzt bist du da und nun?! Kein Highlight mehr, das Bike wird jetzt zurück geschickt- ich will es nicht abgeben.. was mache ich jetzt. 
Jetzt lasse ich alles mal sitzen und genieße was ich geschafft habe..
.. und überlege wo ich wieder ein Bike herbekomme😁

Das war das größte Abenteuer in meinem Leben und gefühlt habe ich die letzten 11Wochen mehr erlebt als die letzten 11 Jahre meines Lebens. 

So ein Abenteuer, so viele verschiedene Kulturen, so viele Geschichten, so viele Länder, so viel Straße, so unterschiedliches Essen, so heiß, so kalt, so nass, so schön, so grenzwertig, so Anders, so Gleich, so viel, so wunderbare Menschen und gute Freunde kennengelernt. 
So eine Erfahrung kann man nicht in Worte fassen, dass muss man selbst erlebt haben.. 

Danke an Alle die mich auf dieser Reise unterstützt und begleitet haben- Ihr seid der Wahnsinn!
 
Bevor ich angekommen bin:
Südroute

Also ich bin ja von Khovd über die super ausgebaute Straße bis Ulaanbaatar gefahren- geplant hätte ich so ca. 4 Tage für die Strecke. 
Jedoch lief es richtig gut, perfekter Asphalt, keine Polizei, da kann man Meter machen. Nochdazu hatten mich die Orte hier nicht interessiert, ich wollte einfach nur nach Ulaanbaatar.


Weit und breit nichts, also mit 170 Sachen Richtung kälteste Hauptstadt der Welt.

Ein Traum, das Bike läuft und läuft..

Somit bin ich vollgas geblasen, an einem Tag bin ich 800km in 10h gefahren- davon waren aber 150km Offroad!


Danach war ich fertig, bei Ankunft in Bayankhongor noch schnell ein Hotel gesucht und gleichmal ab unter eine heiße Dusche.
 

Mein Hotelzimmer- hauptsache günstig für paar Stunden Schlaf im warmen.

Wo ist meine Köchin???😂
Das gefährliche hier ist nicht die Polizei, sondern die Tier Herden auf den Straßen


Insgesamt hatte ich 2 Tage für diese Strecke gebraucht.

Southern Route Mongolia


Angekommen in Ulaanbaatar ist mir gleich mal die Fahrweise der Mongolen aufgefallen- normalerweise fahren die Asiaten sehr rücksichtsvoll und schauen mehr auf die anderen Verkehrsteilnehmer, doch hier ist es schlimmer wie bei uns im Westen! Jeder schaut nur auf sich, ich habe recht, ich habe das stärkere Auto- ich fahre...die fahren wie die Irren.. 

Hallo Unlaanbaatar

Die erste Nacht habe ich hier in diesem Hostel geschlafen, da Felix mit seinem Polo auch hier ist.

Ulaanbaatar per Nacht

Am nöchsten Tag sind wir umgezogen ins Golden Gobi- dies war deutlich besser und mehr besucht. €7 mit Frühstück und Tee zur freien entnahme

KTM Dealer Mongolei- Stormmotors

Der einzige KTM Dealer in der Mongolei- das Geschäft steigt mit den orangen Kamelen. Yeah

Der Manager John, ich, und der Boss. Sie unterstützten mich bei dem Rücktransport des Bikes. Vielen vielen Dank nochmal.

Endlich mal wieder richtig waschen.

Alle Flüssigkeiten ablassen füt den Transport.

 Neiiiiin, bleib da!!

Mit Hilfe der Logistik Firma TUUSHIN wird das Bike zurück geschickt.



Hier paar Eindrücke von Ulaanbaatar:



Hauptplatz









Law of Attraction

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